Fr, 15.03.2019 | 19:30 Uhr

Beckmann-Griess

Was soll die Terz...?

Timm Beckmann und Markus Griess bringen sie alle auf die Bühne: den Paten und Rocky, Tschaikowski und Led Zeppelin, Leo und Kate, Mozart und die Foo Fighters – und wenn man Pech hat, dann sind die beiden auch noch so richtig in Schlagerlaune.

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Mit Klavier, E-Gitarre, Soundmaschine und irgendetwas, das vermutlich wie Gesang klingen soll, preschen die zwei Musikkabarettisten einmal durch die komplette Musikgeschichte. Der geneigte Zuhörer erfährt dabei so einiges über das Who-is-Who der musikalischen Vergangenheit, während die beiden den Staub von der Klassik swiffern und beim Rock mit voller Absicht den Roll fallen lassen. Einfach, weil es geht.

Auf die Frage „Was soll das denn sein? Ein klassisches Konzert von Kabarettisten? Ein Rockkonzert der Comedy-Riege?“ gibt es nur eine Antwort: Ja!

Denn ohne einen Funken Zurückhaltung reißen die beide alle Grenzen von Musikstilen ein und erfinden etwas absolut Neues - ein Kabarettkonzert.

Mit dabei: das Publikum. Denn Mitmachen geht auch. Mit Witz und Wortakrobatik wird das interaktive Kabarettkonzert vom Stapel gelassen, das aus Zuschauern Mitspieler macht, während Timm Beckmann und Markus Griess versuchen, sich gegenseitig zu über-beat-en.

Egal ob Musikliebhaber oder Schiefsinger, Dichter oder Denker, begeisterter Teilnehmer oder In-der-letzten-Reihe-Sitzer – wer sich einfindet zu „Was soll die Terz …?“, den erwartet großartige Unterhaltung!

 

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Mi, 20.03.2019 | 20:00 Uhr

Moritz Neumeier & Till Reiners

Schund und Asche - die Chaos Gala

Wie dieser Abend wird? Wir wissen es nicht. Denn jeder Abend ist anders und improvisiert. Ob das gut geht? Nein. Es geht sehr gut. Denn was wir wissen: Till Reiners und Moritz Neuermeier sind talentierte Entertainer -­ als Team sind sie unschlagbar.

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"Gefalle ich Dir?" -­ die heimliche Frage des Künstlers an sein Publikum verhandeln beide öffentlich. Sie wollen dem jeweils anderen zeigen, dass er der bessere Unterhalter, ach was: Mensch ist. In mehreren Spielrunden treten die beiden gegeneinander an, testen ihre Schlagfertigkeit und betreten dabei unablässig vermintes Terrain. Böse und komisch ziehen die beiden übereinander her, hangeln sich am Publikum von Konflikt zu Konflikt und besprechen privates und politisches, mit schwindeleregender Fallhöhe und Mut zum Chaos.


Hinweis für Schwangere, Asthmatiker und Legastheniker: Auf der Bühne wird geraucht. Moritz Neumeier ist Stand-­Up-­Comedian nach US-­amerikanischem Vorbild. Er will, dass die Bezeichnung „comedy“ nicht länger ein Schimpfwort ist. Das bedeutet für ihn radikal und ehrlich zu sein mit sich und dem Publikum. Für das, was er macht, braucht er nicht viel: Ein Mikrophon und Menschen, die ihm zuhören. Das hilft. Gegen die Ängste als junger Vater. Gegen die Hilflosigkeit, jeden einzelnen Tag hinter sich bringen zu müssen. Gegen die Unwissenheit, die einen befällt, wenn man sich fragt, was das hier alles eigentlich soll.


Wenn Moritz Neumeier ein trauriger Clown ohne Schminke ist, schillert Till Reiners umso bunter. Er macht eigentlich politisches Kabarett. Nur für diese Veranstaltung trägt er ein altes, rotes Sakko von Elton auf. Für ihn ist Humor eine
Waffe gegen Ungeleichheit, jaja – aber vor allem gegen Moritz Bösartigkeit, mit weicher Schale und hartem Kern. Malizös lächelnd stellt er sich gegen seinen Pessimismus und will vor allem eins: gegen Moritz gewinnen.

 

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Do, 21.03.2019 | 20:00 Uhr

Markus Barth

Haha ... Moment, was?

Ein halbes Jahr war Markus Barth auf Reisen und seit er zurück ist, besteht sein Leben fast ausschließlich aus „Haha... Moment, was?“-Situationen.

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"Haha.....Moment, was?" - das ist diese Millisekunde zwischen spontanem Lachen und "Oh verdammt, die meinen das ernst!". Zwischen "Du verarschst mich doch!" und "Hui, du machst das aber hartnäckig!". Zwischen "Weißte, was ich gerade verstanden habe?" und "Ach, das hast du wirklich gesagt?". Kurz: Die Momente, in denen dir schlagartig klar wird, dass die globale Kaffeetafel bisweilen gehörig einen an der Waffel hat. Und diese Momente sind überall: Im Supermarkt und in der Politik, in der Religion und an der Wursttheke, in der U- Bahn und in Veronika Ferres-Tweets.

Markus Barth zeigt in seinem neuen Stand-up-Programm den einzig sinnvollen Umgang mit akutem Weltenwahnsinn auf: lachen, wundern, wieder lachen. Hilft doch alles nix. Natürlich kann man das Leben bierernst nehmen. Aber wer bei Bier ernst bleibt, hat wohl überhaupt nichts verstanden.

 

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Fr, 22.03.2019 | 20:00 Uhr

Thekentratsch

So jung kommen wir nie mehr zusammen

Sie passen zusammen wie zwei Puzzleteile aus verschiedenen Kartons, aber sie sind trotzdem Halbschwestern. Und sie sind wieder da! Die Becker und Frau Sierp, das chaotisch-charismatischste Comedy-Duo des Ruhrgebiets, ist zurück.

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Mittlerweile brauchen sie einen Taschenrechner zum Zählen ihrer Geburtstagskerzen. Darum wissen sie: so jung kommen wir nie mehr zusammen! Aber eigentlich kommen die beiden sowieso nicht zusammen. Höchstens auf der Bühne. Ansonsten gehen sie sich aus dem Weg, denn bis auf ihre Mutter haben sie nichts gemeinsam. Außer vielleicht einer herzlichen Abneigung gegeneinander. Denn die eine, Frau Sierp, ist das haltbarste Trockengesteck von Dinslaken und hat den Esprit einer abgelaufenen Schlaftablette. Und die andere ist die Becker - ein emotionales Atomkraftwerk mit Rissen im Reaktor. Oder botanisch formuliert: das Ruhrpott-Unkraut im Garten der Lüste. Tumultartig wird es, wenn auch noch die Ex-Männer der beiden auftauchen: Gisbert, der Einzige, der je bei Frau Sierp angebissen hat (und seitdem ein Gebiss tragen muss) und Kalle, seines Zeichens Ex der Becker, LKW-Fahrer und der beste Grund, die Raststätte zu wechseln, wenn man seinen Laster sieht.

 

So gibt es actiongeladenes Typen- und Musikkabarett mit zwei Frauen, die man schon deswegen liebhaben muss, weil sich gegenseitig so hassen. Sie schenken sich nix. Wie auch? Sie haben ja auch nix. Außer einem gemeinsamen Deckel bei Wilma Klimczak an der Theke in vierstelliger Höhe. Wer in der Kneipe spart, der kriegt halt noch mehr als 5 Prozent. Aber an der Theke altert man schneller. Und so können die beiden nach jedem Glas mit voller Berechtigung wieder sagen: So jung kommen nie mehr zusammen. Und man möchte ergänzen: Hoffentlich!

 

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Mi, 27.03.2019 | 20:00 Uhr

SALIM SAMATOU

Inder Tat

Atemberaubendes Tempo, wahnwitziger Perspektivenwechsel und entwaffnende Ehrlichkeit – nur einige Attribute, die Salim Samatou beschreiben. Der Shooting-Star der deutschen Comedy-Szene brilliert in seiner Live-Show „Inder Tat“ besonders durch eines: Interaktion mit dem Publikum. Auf eine charmante Art und Weise beobachtet der gebürtige Mainzer mit marokkanisch-indischen Wurzeln seine Umwelt und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.

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Ob Rückblicke aus seiner Kindheit, Rassismus unter Tieren oder eigene Erfahrungen als „Flüchtlingsopfer“ – Salims Solo-Programm zeichnet sich durch Facettenreichtum, knallharte Pointen und eine geballte Portion Schlagfertigkeit aus.

Seine Zuschauer dürfen sich dabei auf ein Comedy-Spektakel der ganz besonderen Art freuen.  Denn wenn Salim in den Unterhaltungsring steigt, gibt es keine Regeln, keine Grenzen, keine Tabus. Sicher ist nur, dass überhaupt nichts sicher ist.

Durch seine unbefangene Sicht auf die Welt, geht Salim mit seinem Publikum immer ans Limit.
Pure Salimanie eben!

 

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Sa, 30.03.2019 | 20:00 Uhr

Jens Heinrich Claassen

Ich komm schon klar

Es ist zum Mäusemelken: da hatte Jens Heinrich Claassen endlich eine tolle Freundin gefunden, alles war rosarot und jetzt ist sie weg. Einfach so.

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Schlimmer noch, die blöde Kuh hat ihn aus der gemeinsamen Wohnung geworfen. Nun steht er da. Alleine, traurig und ohne Dach überm Kopf. Und weil Jens Heinrich Claassen kein Aufgeber ist, muss er jetzt klar kommen. Bloß wie kommt man klar, wenn das Leben mal eben komplett auf den Kopf gestellt wurde?

 

Jens Heinrich macht einen Masterplan: neue Wohnung finden, neue Frau finden, neues Selbstbewusstsein finden. Sollte zu schaffen sein, andere kriegen das ja auch hin.

Doch was passiert, wenn der neue Nachbar nervig ist? Und sich die Suche nach einer neuen Frau mal wieder schwieriger gestaltet als gedacht? Wenn leider immer klarer wird, dass man vielleicht doch nicht ganz unschuldig war am Scheitern der Beziehung? Dann greift Jens Heinrich Claassen zu seiner schärfsten Waffe: seinem Humor! Schließlich hat der preisgekrönte Komiker den schwarzen Gürtel in Pointe.

 

In seinem Programm „Ich komm' schon klar“ lädt Jens Heinrich Claassen sein Publikum ein, mit ihm gemeinsam über all das zu lachen, worüber man sich zuhause allein die Augen ausweinen würde.

Denn sobald man über etwas lachen kann, verliert es an Ernst und Schrecken. Das gilt nicht nur für einen selbst. Es gilt auch für den Rest der Welt.

 

 

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Do, 04.04.2019 | 20:00 Uhr

Axel Hacke

Axel Hacke liest

Hacke liest – aber was liest er denn? Das lässt sich vorher nicht so genau sagen, denn Hackes Prinzip ist, alle seine Texte mit auf die Bühne zu bringen und erst im Laufe des Abends zu entscheiden, welche er vorträgt:

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Klar ist, dass er aus seinem neuesten und sehr aktuellen Buch liest: „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“. Aber dann? Vielleicht ein Stück aus „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“, in dem es in jener wunderbar leicht-verspielten Weise, die allen Hacke-Büchern eigen ist, um nicht weniger als den Sinn des Lebens geht? Einige seiner legendären Kolumnen aus dem Magazin der Süddeutschen Zeitung?

Ein, zwei Kapitel über Oberst von Huhn und seine irr-poetische Speisekarten-Sammlung aus der ganzen Welt? Oder eine kleine Hitparade der schönsten Missverständnisse aus der Wumbaba-Trilogie? Man weiß es nicht. Jede Hacke-Lesung ist ein bisschen anders als alle anderen: eine kleine Wundertüte.

 

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Mi, 10.04.2019 | 20:00 Uhr

Sebastian Lehmann

Elternzeit

Meine Mutter ruft aus meiner Heimatstadt Freiburg an. „Was machst du gerade?“ „Hatten wir nicht verabredet, dass du diese Frage nicht mehr stellst?“, sage ich. „Das ist für uns beide zu deprimierend.“ „Nicht jeder kann perfekt sein“, sagt meine Mutter. „Mit deinem Bruder hatten wir ja Glück.“

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Wie alle echten Berliner kommt Sebastian Lehmann eigentlich aus Süddeutschland. Deswegen telefoniert er sehr oft mit seinen Eltern in der badischen Provinz. Dabei unterhalten sie sich über seine brotlose Kunst als so genannter Schriftsteller, die Konsistenz von Gummibärchen, Tiefkühlpizza als Hauptmahlzeit und warum immer noch keine Enkelkinder auf dem Weg sind. Sebastian hat die Telefonate mitgeschrieben und liest sie jetzt auf der Bühne und im Radio vor. Seine Mutter ist stolz, sein Vater wollte sich nicht äußern und hat hoffentlich nicht das Testament geändert.

 

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Fr, 12.04.2019 | 20:00 Uhr

Bodo Bach

Pech gehabt

Unser durchgeknallter Planet dreht sich unermüdlich weiter. Bodo Bach macht das Beste draus und nimmt's, wie's kommt und nicht selten kommt's dicke.

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Sei es der Besuch seiner esoterisch hochbegabten Nachbarinnen, die Suche nach einer Partnerin für seinen Sohn Rüdiger, der Einkauf in einem schwedischen Möbelhaus oder das überraschende Ableben seines ungeliebten Nachbarn. Wer in Bodos letzten Programmen den kulturellen Anspruch vermisst hat, wird diesmal nicht enttäuscht. Bodo besucht ein Museum und erklärt uns die moderne Kunst: "Öl auf Leinwand geht ganz schwer raus, aber lieber vom Lebe' gezeichnet als vom Picasso gemalt."

Bodo steht wieder mittendrin im prallen Leben und stellt die richtigen Fragen: "Werd' ich vom Pech verfolgt oder geh'n mir nur zufällig in die gleiche Richtung?" Egal welche Erlebnisberichte unser Lieblingshesse diesmal abliefert, wie immer zeigt sich Bodo vielseitig, vielschichtig und vor allem vielosophisch!

Am Ende steht die Frage für wen es dumm gelaufen ist. Dreimal dürfen Sie raten. Gewissheit bringt der Besuch seines neuen Comedy-Programms: "PECH GEHABT". Und denken Sie immer daran: Wenn Sie mal Pech haben, dann ist das Glück nicht weg ... das hat dann nur ein anderer.

 

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Sa, 13.04.2019 | 20:00 Uhr

Klaus Major Heuser Band

And now?!

Neue Platte von der Klaus Major Heuser Band? Da kann man sich auf gediegene Arbeit verlassen, auf stimmige Songs und Gitarren, die in den Arm nehmen. Eine Band in Bestform sozusagen, zumal das Ensemble wieder mit den nach hunderten von Auftritten bestens eingespielten und kongenial agierenden Musikern angetreten ist.

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Die Welt ändert sich rasant, nichts scheint zu bleiben, wie es war. Die letzten Jahre haben viele Menschen ratlos, manche fassungslos gemacht angesichts von nie für möglich geglaubten politischen Tendenzen und gesellschaftspolitischen Brüchen. Gibt es denn angesichts von Trump und Brexit, Flüchtlingskrise, Plastikvermüllung der Meere und AFD noch Refugien des Seelenfriedens, wo man bekommt, was man erwartet, wo keine falschen Versprechungen gemacht werden, wo es nicht nur um den schnellen, vordergründigen Erfolg geht, wo sich kein Gift in blendenden Verpackungen verbirgt?

Vielleicht liegt eine Anwort auf diese Frage ja in handgemachter Musik, in dem unverstellten Empfinden für Authentizität, für Unmittelbarkeit, Nähe und Wärme, in der konsequent gelebten Leidenschaft für die Sache.

 

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Veranstalter: Piscator Events

 

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