INKLU:CITY ist ein Projekt von in:takt Köln e.V.

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Gefördert von

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Kooperationspartner

Zeche Carl

Theater im Depot

ZAKK

Sommerblut Festival

Bürgerhaus Stollwerck

Freies Werkstatt Theater

ibk - Institut für Bildung und Kultur e.V.

Das Projekt Inklu:City

Vor einem Jahr initiierte intakt – kulturprojekte e.V. in Köln das künstlerische Vorhaben „INKLU:CITY“.

 

Es versteht sich als Inklusionsprojekt, bei dem der Begriff "Inklusion" weitest möglich gedacht wird. Den Startpunkt setzt intakt e.v. mit der Theaterperformance „Schrei mich an“, die seit Oktober 2014 in Köln entwickelt worden ist. Nach der Premiere im Mai 2015 beim Sommerblut Festival in Köln geht das Stück auf „Gastspiel-Reise“ und wird in Dortmund (Theater im Depot), Düsseldorf (zakk) und Essen (Zeche Carl) gezeigt.

 

Begleitet werden die Vorstellungen in diesen drei Städten von Workshops zur inklusiven Kulturarbeit, die sich an Interessierte und Multiplikatoren richten. In einem nächsten Schritt entwickeln diese Häuser bis zum Sommer 2016 eigene, inklusive künstlerische Projekte. Darüber hinaus wird das gesamte Projekt wissenschaftlich begleitet, evaluiert und filmisch dokumentiert.

 

Ausgangspunkt aller Projekte ist das Zusammentreffen unterschiedlicher Menschen als „Experten ihrer Lebenswelt“ in einer inklusiven Gesellschaft. Dabei werden die individuellen Unterschiede der Menschen positiv genutzt. Neben Aspekten der körperlichen oder geistigen Einschränkung kommen weitere Dimensionen wie Alter, Ethnie, Religion, Geschlecht, sexuelle Orientierung sowie sozioökonomische Teilhabe in die künstlerischen Prozesse hinzu.

 

Das Schwerpunktthema aller Projekte heißt  „Stadt“. Menschen erzählen von ihrem Leben in der Stadt, von ihren Visionen und Bedürfnissen, ihren Einschränkungen, Erfahrungen, Ängsten und Freuden. So entsteht ein vielfältiger, individueller Blick auf Stadt und die Lebenswelten der Teilnehmer_innen.

 

 

CARLs Beitrag zu Inklu:City

Teil des Gesamtprojektes sind einzelne künstlerische Vorhaben der Kooperationspartner. Auch die Zeche Carl beteiligt sich mit einem eigenen, spannenden Beitrag:

Inklusive Essen - Ein Filmprojekt

Ein Film – drei Ebenen – unterschiedliche Menschen und ihre Geschichten.

 

Wir sehen und erleben Menschen, wie sie sich von ihrem Zuhause auf den Weg machen: unspektakuläre Aufbruchsszenen in realen Häusern. Noch lässt sich nicht erkennen, wohin sie unterwegs sind, geschweige denn, was sie verbindet. Dem einen fällt es leicht, der andere muss große Vorkehrungen treffen, weil er auf mannigfaltige Hilfe angewiesen ist, um seinen Alltag zu bewältigen.

Nach und nach treffen sie auf CARL. ein, wo sie freundlich begrüßt und in die festlich geschmückte Festhalle an eine schön gedeckte Tafel geführt werden. Eine vielfältige, illustre Gästeschar versammelt sich. Es folgt ein mehrgängiges Menü, in dessen Verlauf sich die Gäste über ihr Leben und ihre unterschiedlichen Lebenswelten austauschen.

Nach dem Essen bricht jeder wieder auf, allerdings nicht in seine Wirklichkeit, sondern in eine idealisierte Welt, in der die Träume und Wünsche der Einzelnen Realität werden.

 

Idee und Konzept: Simone Bury

Stand: Oktober 2015

Es geht voran....

Der Film entwickelt sich! Ende Februar stehen die Drehtage auf CARL. an, nachdem zuvor schon einige Szenen außerhalb der Zeche entstanden sind. Und als kleines Appetithäppchen gibt es schon mal einen kurzen Trailer.

„Kamera ab.“ „Kamera läuft.“

Ein wenig wehte der Glanz von Hollywood durch die Festhalle auf CARL., als am 24. Februar  ein weiterer Teil der Dreharbeiten für Inklusive:Essen  stattfand: 25 Menschen – mit und ohne Beeinträchtigung – trafen sich zu einem exklusvien-inklusiven Festmahl, um einander kennenzulernen und über ihre Leben zu berichten. Ein vermeintliches Stück Alltag, das zeigt, wie einfach Inklusion in der Begegnung sein kann.

Der Regisseurin Simone Bury war wichtig, dieses Essen nicht zu inszenieren, sondern quasi-dokumentarisch festzuhalten. So gab es keine Regieanweisungen, keine „Takes“, nur ein schönes, langes und intensives Abendessen, bei dem sich alle Teilnehmer*innen sichtlich wohl fühlten. Nun wird der komplette Film geschnitten, vertont und mit Untertiteln versehen.

Es ist soweit - die Filmpremiere steht an

Der Moment, auf den sich alle Mitwirkenden freuen, ist da. Am Samstag, 30. April um 15 Uhr laden wir zur Uraufführung des Filmes "Inklusive Essen" in die Zeche Carl. Hier die Einladung für aller Interessierten zum Download. Wir - und auch die Mitwirkenden - freuen sich über ganz viel Publikum!