Die Zeche Carl

Die Zeche Carl hat eine lange und architektonisch wechselvolle Geschichte. Von 1855 bis 1929 wurde auf Zeche Carl Kohle gefördert. Bis 1945 diente die Zeche Carl noch dem Personal- und Materialtransport für die umliegenden Zechen, und bis Ende der 60er Jahre wurden auf dem GeländeBergleute ausgebildet. Es folgte eine Nutzung als Ausländerwohnheim, bis Mitte der 70er Jahre das Ensemble leergezogen und dem Verfall preisgegeben wurde.  Doch seit 1978 bemühten sich engagierte Bürgerinnen und Bürger um eine Neu-Nutzung als Ort für Kultur, Begegnungen und Kommunikation, gemäß dem Motto "Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel". Das Ensemble ist im Besitz der Stadt Essen.

Der Verein Initiative Zentrum Zeche Carl e.V. nahm 1978 das Casinogebäude in Besitz und entwickelte es zu dem, was heute gemeinhin als "Zeche Carl" bekannt ist - das soziokulturelle Zentrum.  Dieser Ensembleteil steht unter Denkmalschutz, ebenso  wie das einzig erhaltene Maschinenhaus. Für das Maschinenhaus gründete sich ein eigener Trägerverein "Maschinenhaus. Produktionsort der Künste e.V.", der das Haus bis heute künstlerisch und organisatorisch eigenständig betreibt.

Im Pförtnerhaus hat der Verein "Förderturm. Ideen für Essener Kinder" ein Zuhause gefunden.  Im sogenannten "Förderturmhaus"  werden seit 2008 bis zu 40 Kinder aus den umliegenden Grundschulen von ausgebildeten Pädagogen und Erziehern gefördert und betreut. Die laufenden Kosten werden komplett vom Verein Förderturm getragen.

Der Malakowturm, einer der ältesten und noch erhaltenden Malakowtürme in der Region, steht ebenfalls unter Denkmalschutz. Das Wahrzeichen der Zeche Carl liegt derzeit in einem Dornröschenschlaf. Nach einer Teilsanierung, die zur Erhaltung des Denkmals dient, hofft es auf eine zukünftige kulturelle Nutzung.

Informationen zur Bergbaugeschichte der Zeche Carl finden Sie zum Download hier, gerne schicken wir Ihnen auch gegen eine geringe Aufwandsentschädigung das Druckexemplar zu. Bitte schicken Sie uns einfach eine mail an info[at]zechecarl.de.

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