Auch in der Gesichtsbücherei

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„Im Anfang war das Wort“ ist ein Projekt der Auf Carl gGmbH und wird im Rahmen der dreijährigen Konzeptförderung für Soziokulturelle Zentren in NRW gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wir freuen uns auf kreative und überraschende Auseinandersetzungen mit dem Wort, Wörtern und Worten. Dabei zählt für uns nicht, ob’s geschrieben oder gesprochen ist. Es kann auch gemalt, geschrien, gesungen, getanzt oder gezeigt werden — Hauptsache, es ist die Quelle des künstlerischen Prozesses.

 

Schauen Sie doch mal auf CARL. vorbei - auf ein Wort oder auch mehrere!

 

Als Nachfolgeprojekt von „Kunst schafft Stadt“ ist „Im Anfang war das Wort“ wieder ein dreijähriges Exzellenzprojekt des Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

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Dürfen wir vorstellen: CARLs Schreiberin

Wir leisten uns mit Sarah Meyer-Dietrich eine eigene Autorin, die auf und über CARL. schreibt. Zum Beispiel über einzelne Veranstaltungen, aber auch Themen, die ihr und CARL. auf der Seele brennen oder begegnen. Auf der Seite www.carlsschreiberin.de veröffentlicht Sarah regelmäßig Beiträge, die sich mit Sprache und Worten, mit Erlebtem und Erfahrenem beschäftigen.

Mit Anja Kiel und Tobias Steinfeld hat sie zwei Co-Schreiber gewonnen, die ebenso wie die Mitglieder der jungen Wortklauber auf der Seite bloggen. Eine Vielfalt von Gedanken, Ideen und Worten, die sich auf der Seite  finden. Und selbstverständlich sind die Leserinnen und Leser eingeladen, die Texte zu kommentieren. Darüber hinaus ist sie die Chefin für unsere Jugendredaktion "Die jungen Wortklauber".

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Die jungen Wortklauber

Entstanden beim Weltflüchtlingstag 2016 gibt es eine Jugendredaktion, die sich seit dem Sommer regelmäßig trifft und über Konzerte und Veranstaltungen auf CARL. und darüber berichtet, was die jungen Leute sonst noch interessiert und bewegt. Sie sind für und mit dem Kulturrucksack in Essen unterwegs, um von der Kunst zu berichten, die 10 – 14 jährige Jugendliche in unserer Stadt schaffen. Bei den monatlichen Redaktionssitzungen arbeiten die jungen Redakteure auch an ihren Fertig- und Fähigkeiten, bessere Redakteure zu werden. Die jungen Wortklauber werden in diesem Jahr sehr intensiv die Speed:Debating-Aktionen zur Landtags- und Bundestagswahl begleiten.

Wortklauber gesucht ...

CARL. sucht junge Wortklauber. Also: Jugendliche und junge Erwachsene, die das geschriebene und gesprochene Wort lieben, Worte sammeln und zu Blogbeiträgen zusammensetzen und diese mit anderen teilen möchten.

 

Mit anderen Worten: CARL. bietet jungen Bloggern oder solchen, die es gern werden möchten eine Plattform, um: (1) Themen in einem Redaktionsteam, das monatlich auf CARL. tagt, zu diskutieren, (2) mit Unterstützung der Redaktionsleitung an Texten für den Blog zu arbeiten, (3) sie im Blog der Zeche Carl zu veröffentlichen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Die nächsten Redaktionssitzungen:

Montag, 13. Februar, 16 Uhr

Montag, 13. März, 16 Uhr

 

Treffpunkt im Lichthof der Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, Essen

 

Kontakt

Möchtest du zur nächsten Redaktionssitzung kommen? Oder über weitere Termine auf dem Laufenden gehalten werden? Oder hast du Fragen zur Redaktion? Dann melde dich bei CARLs Schreiberin Sarah Meyer-Dietrich:

briefkasten(at)carlsschreiberin.de

Whatsapp: 0179-1385028

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Schreib-Ambulanzen

Das Wort startet 2017 durch: Bereits zur Eröffnungsfeier der Grünen Hauptstadt im Grugapark hatten wir mehr als genug Worte. Genauer gesagt, waren es die Besucher*innen unserer Schreibambulanz, die uns überwältigt haben mit ihrer Bereitschaft, mit guten Worten in die Grüne Hauptstadt Essen einzuladen. Es war wenig Überzeugungsarbeit nötig: Über 1100 Postkarten haben wir in acht Stunden eingesammelt und auf den Wege gebracht. Danke dafür. Wir nehmen diesen Erfolg an Ansporn, die Schreibambulanzen auszuweiten und mit ihnen durch die Stadt zu touren.

 

Schreibambulanz - was soll das?

Wer kennt es nicht: Zu besonderen Anlässen soll es eine besondere Grußkarte sein, doch die Worte fließen nicht aus dem Stift bzw. aus den Fingern. Was tun?

 

CARL. hilft. Wir bieten zu ausgewählten Terminen unsere Schreibambulanz an: Die Schreibhilfe für gewisse Fälle. Unsere Schreiberlinge kreiieren für euch einen ganz persönlichen, individuell auf den zu Beglückenden angepassten Text.

 

Die Schreibambulanzen werden ihren Radius während der Grünen Hauptstadt ein wenig ausweiten und immer wieder zu interessanten Terminen im gesamten Stadtgebiet auftauchen: zum Anschwimmen im Baldeneysee, zum großen Tag der Bewegung am 2. Juli in der Innenstadt, zur Erntedisco beim Grünen CARL. Und zu vielen anderen Terminen, die wir noch nicht verraten wollen.

 

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Wahl:Ja(hr)

Schon zur Wahl des neuen Oberbürgermeisters in Essen hat CARL. mit der politischen Jugendbildung und den Essener Jugendverbänden gute gemeinsame Sache gemacht: Mit einer Speed(de)bating genannten Veranstaltung in der Weststadthalle, bei der Jugendliche die Möglichkeit hatten, alle Kandidat*innen zur Oberbürgermeisterwahl persönlich kennen zu lernen und zur Rede zu stellen.

Dieses Jahr werden sowohl der Landtag wie auch der Bundestag gewählt. Und wieder gibt es die Möglichkeit, alle Kandidat*innen in allen Wahlbezirken kennen zu lernen und ihnen auf den Zahn zu fühlen. Wir gehen in die Wahlbezirke und laden junge Erwachsene zum politischen Austausch ein. Wir fragen vorher und nachher nach der Wahlpräferenz. Und vor allem bereiten wir die jungen Menschen auf ihr Treffen vor, indem sie sich intensiv sowohl mit den Kandidat*innen wie auch mit den Parteiprogrammen beschäftigen.

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Mein Gesicht: meine Meinung

Bei Raving Iran am 13. Januar gab es die Premiere zu unserer neuen Aktion „Mein Gesicht: meine Meinung“. Wir sind es satt, dass sich Menschen mit ihrer Meinung hinter falschen oder erfundenen Namen verbergen und anonym hetzten. Wir setzen dagegen die Kraft der Meinungsfreiheit und den Mut (und die Verpflichtung), mit dem eigenen Namen (und Gesicht) für seine Meinung einzustehen.

 

Dabei ist es ganz einfach: Wir bauen eine Fensterscheibe auf ein Gestell, kaufen weiße Stifte und echt viel Glasreiniger. Und los kann’s gehen mit der Meinungsvielfalt: Wer eine Meinung hat, schreibt sie auf die Glasscheibe und stellt sich (im wahrsten Sinne des Wortes) dahinter. Schnell noch zwei Bilder gemacht – eins mit Fokus auf die Meinung, eins mit Fokus aufs Gesicht. Fertig ist Mein Gesicht: meine Meinung.

 

Im Lauf des Jahres wird dann eine Webseite die Vielfalt der Meinungsäußerungen widerspiegeln.

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Vom Richtungsding und anderen Dingern

Eine fruchtbare Kooperation ist die mit der Literaturzeitschrift "Richtungsding". Junge Autoren geben darin - frei von Vorgaben - Einblicke in ihr Schreiben. Verankert im Ruhrgebiet, aber mit offenem Blick, zeigt das Heft die faszinierende Vielfalt junger Texte. Die Richtung ist dabei klar: Die Lust am Experiment trifft auf den Fördergedanken und bietet so eine spannende Rundschau auf Literatur auf dem Weg. Herausgegeben wird das "Richtungsding" von Jan-Paul Laarmann.

Thematisch hat jede Ausgabe ein Thema - so weit und offen gefaßt, wie möglich, um der Kreativität freien Raum zu geben. Die Premierenlesung findet immer in der Zeche Carl statt und ist - nicht nur für Eingeweihte - ein literarischer Leckerbissen.

 

Projektaufruf: Raketenstarke Texte gesucht!

Ignition and Lift-of: Das Richtungsding durchstößt die Wolkendecke, verlässt den Orbit und dringt in Galaxien vor, von denen nie ein Mensch zuvor gelesen hat. Von der Faszination für das Rückstoßprinzip angetrieben, programmieren wir eine Flugbahn mit geheimen Zielkoordinaten. Wir schütteln Mentos in die Pepsi light, schießen bei Seenot Leuchtfeuer in den Himmel und düsen mit Raketenautos über ausgetrocknete Salzseen. Wir trainieren multidisziplinäre Besatzungen aus Raketenpionieren, kalten Kriegern, Konfliktforschern und Taikonauten. Wir versichern: Unser Raketenprogramm dient ausschließlich literarischen Zwecken! –

Einsendeschluss: 15.11.2016
Heftpremiere & Lesung: 20.04.2017


Mehr Informationen unter: www.richtungsding.de

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